Beim Glühwein auf den Hund gekommen

Eine ganz besondere Begegnung

Hameln (ey). Ein fröhliches Doppelwuff auf diese Weihnachtszeit! Denn wer Magyar-Vizsla-Hündin Anka, Labrador Bo und Border Collie Timber mit ihren Besitzern Emilio Chomej, Karl-Heinz Hake und Rebecca Ebeling auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt sieht, darf vor Freude über diese wundervollen Hunde fast zu Tränen gerührt sein. Da stehen sie also, am Rande des Geschehens, lassen sich streicheln, bellen auch mal, aber Hunde, die bellen, beißen bekanntlich nicht.
Diese hier schon mal gar nicht, denn es sind ganz besondere Gefährten. Sie gehören der Rettungshundestaffel Weserbergland an. Mittwochs von 17 bis 19.30 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr sammeln dort Mitglieder wie Rebecca Ebeling Spenden für die Staffel. „Das Geld ist für neue Geräte, Fahrtkosten zu den Einsätzen, Funkgeräte und vieles mehr vorgesehen, eben alles, was wir benötigen, um im Notfall Hilfe leisten zu können“, sagt sie. Hilfe, die durch die gute Ausbildung und den Spürsinn von Hund und Halter gewährleistet wird. Die Rettungshundestaffel hält professionelle, ausschließlich ehrenamtliche Teams vor und wird unter anderem zur Suche von vermissten Menschen in innerstädtischen Bereichen oder unwegsamem Gelände sowie zur Ortung von Vermissten nach Bade- oder Bootsunfällen angefordert.
Auf dem Weihnachtsmarkt können sich Passanten über die Arbeit der Rettungshundestaffel umfassend informieren. Bisweilen ist auch der erste Vorsitzende des Vereins, Rüdiger Lohmann, dabei. Infos im Internet:
www.rhs-weserbergland.de.
Und wenn der Schlingel Timber Schuhe von Interessierten abschleckt, die sich über die Staffel informieren, könnte es daran liegen, dass vom gerade eben noch verspeisten Backfischbrötchen womöglich Sauce hinabgetropft ist. Timber lässt, wenn’s geht, eben nichts und niemanden umkommen…

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