Ausbildung Rettungshundeführer

Europa, DEU, Deutschland, Niedersachsen, Wildemann. Hundefuehrerin Christel Brinkmann mit Hund Benni. 27.11.2012 - Foto: Stefan Sobotta/ Bundesverband Rettungshunde

Ausbildung zum Rettungshundeführer: Nicht nur der Hund muß lernen, der Hundeführer selbstverständlich auch.

Ein offenes Wort in eigener Sache:

Dieses Hobby, eigentlich schon mehr diese Berufung, verlangt einen immens hohen Zeitaufwand und ein noch höheres Maß an Idealismus!

Sowohl Training als auch Einsatz sind für Hund und Mensch mitunter nicht ganz ungefährlich.
 Selbstverständlich versuchen für die Risiken für alle Beteiligten auf ein Minimum zu reduzieren. Ganz lassen sich die Gefahren allerdings nicht ausschließen.

Wer Ruhm und Auszeichnung sucht, möge sich ein Hobby mit einer deutlich größeren, öffentlichen Wahrnehmung suchen. Wir bieten auch keine Pokale, dafür eine hohe Zufriedenheit und Ausgeglichenheit bei Mensch und Hund und eine sinnvolle Tätigkeit.

Wenn Sie Spaß an Teamarbeit und an der Zusammenarbeit mit den verschiedensten menschlichen und tierischen Charakteren haben, sind Sie bei uns ganz bestimmt richtig. Für das Training bedeutet dies, sich nicht nur mit dem eigenen Hund zu beschäftigen, sondern sich auch durch die eigene Helferarbeit für jeden Hund und Hundeführer der Staffel zur Verfügung zu stellen. Das setzt allerdings auch voraus, dass man Spaß an Hundeausbildung und Verhaltensforschung hat.

Warum soll ich mir dies antun?

Hoher Zeitaufwand, viel Lernen, nachts bei schlechten Wetter zum Einsatz fahren usw……

Natürlich ist es eine ehrenvolle Aufgabe, einen Menschen aus einer lebensbedrohlichen Situation zu retten.

Es würden ganz sicher nicht so viele bei uns mitmachen, wenn es nicht auch Spaß machen würde. Die Hunde finden die Rettungshundearbeit toll und das Glück und die Begeisterung bei den Hunden und die Dankbarkeit bei gefundenen Personen und ihren Angehörigen zu sehen bzw. zu spüren, entschädigt für alles andere.