Wasserortung

Die Wasserortung ist ein Spezialfall des Rettungshundewesens

Zum einen, weil die Wasserortung üblicherweise nur da ausgeübt und angeboten wird, wo auch Gewässer zu finden sind. Alles andere würde auch wenig Sinn machen. Zum anderen, weil es in der Wasserortung auch nicht mehr um die Rettung Vermisster, sondern primär um die Bergung Vermisster geht, die im Regelfall nicht mehr zu retten sind, weil bereits ertrunken.

Die Wasserortung funktioniert wie folgt:

Ein Organismus, egal ob menschlicher oder tierischer Natur, unterliegt bereits nach relativ kurzer Zeit nach dem Ableben, einem Zersetzungsprozess, der von der Freisetzung von bestimmten Gasen bzw. Aus-/Aufgasungen begleitet wird. Diese Gase steigen, mit fortschreitender Zeit, aus dem Körper aus und zur Wasseroberfläche auf. Dort können sie, von entsprechend trainierten Hunden wahrgenommen werden, die daraufhin „anschlagen“ bzw. bellen.

Nach der Anzeige durch den bzw. die Hunde beginnt die Bergung durch die Kräfte der DLRG, der Berufs- und der freiwilligen Feuerwehren vor Ort.