Ausbildung Hund

Anforderungen an den Hund

Alter
Der Hund sollte bei Ausbildungsbeginn idealerweise 6–12 Monate alt sein (maximal etwa fünf Jahre), weil die Ausbildung ja etwa 2-3 Jahre dauert.
Erwartet wird vom Hund die so genannte Wesensfestigkeit; das Tier darf keine Aggression oder extreme Ängstlichkeit gegen Menschen oder Tiere zeigen.

Körperliche Voraussetzungen
Der Hund sollte eine mittlere Größe und ein nicht zu hohes Körpergewicht aufweisen.

Hunderassen
Den typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und leistungsstarken, aufgeschlossenen und nicht zu schweren Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen. Am häufigsten werden Gebrauchshunderassen eingesetzt, dies ist aber keine zwingende Voraussetzung. Sehr kleine (z. B. Yorkshire-Terrier) oder sehr große Rassen (z. B. Deutsche Doggen) sind keine typischen Rettungshunde, die Rasse oder Körpergröße ist jedoch bei den meisten Hundestaffeln kein explizites Ausschlusskriterium. Auch beispielsweise die als schwer erziehbar geltende nordische Hunderasse der Samoyeden kann unter einem konsequenten Rettungshundeführer erfolgreich als Rettungshund eingesetzt werden.
(Quelle: Wikipedia)

Unterordnung

Was versteht man unter Unterordnung?

Unter Unterordnung versteht man das regelmäßige Üben von Gehorsam beim Hund. Man könnte also ganz banal sagen, die Kommandos: Sitz – Platz – Bleib. Hinzu kommt das Ablegen auf Entfernung und einige weitere Kommandos wie etwa Stop. Ein Kommando, dass dem Hund im Extremfall das Leben retten kann, wenn das Kommando konsequent angewandt und vom Hund ausgeführt wird.

Übungen, die dazu geeignet sind, das korrekte und konsequente Umsetzen der Kommandos von Mensch und Hund zu festigen bzw. sicher zu stellen, bezeichnet man als Unterordnung.