Lebendfund bei einem Einsatz in Eime, OT Deilmissen

Einsatz Nr. 4

Am 10.09.2017 gegen 12.40 Uhr erreichte uns die Alarmierung der Rettungsleitstelle Hameln, die uns zu einem Einsatz nach einer Seniorin in einem Ortsteil von Eime rief.
Um den Bereich umfangreich absuchen zu können, wurden die Kolleginnen und Kollegen der BRH Rettungshundestaffeln Hannover-West, Holzminden, Osterode/Harz durch die Staffelleitung nachalarmiert und erklärten sich auch sofort bereit, uns zum Einsatzort zu folgen.

Vor Ort erfolgte die Übergabe durch die örtliche Polizei.

Gegen 15.30 ging das erste Team in den Einsatz, dem weitere, in unterschiedlichen Suchgebieten folgten. Nach 3 1/2 Stunden kam die erlösende Nachricht. Die Seniorin war entkräftet und unterkühlt, aber ansprechbar und in unwegsamem Gelände, ca. 150 Meter entfernt vom nächsten befestigten Weg, durch eine erfahrene Rettungshundeführerin der Staffel Hannover-West aufgefunden. Wenig später traf der nachalarmierte Rettungswagen ein, der die Seniorin, zum Transport und zur Weiterbehandlung im Krankenhaus Gronau übernahm.

Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich für den Einsatz aller Beteiligter, u.a. auch dem Einsatz der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Unser besonderer Dank gilt dem erfolgreichen Team Maren Herbst mit Chaya, Petra Sanftleben & Thomas Eysser, die sich über den glücklichen Ausgang ebenso gefreut haben dürften wie die Angehörigen der Seniorin.

Auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Kräften der Polizei war in jeder Beziehung vorbildlich und angenehm.

Teilnahme an der Landesübung des BRH Niedersachsen in Schortens, bei Wilhelmshaven

09.09.2017

Alle Jahre wieder….

ruft der Landesbeauftragte des BRH für Niedersachsen zur Landesübung. Dieses Mal ging es für uns nach Schortens, bei Wilhelmshaven. Der Beginn der Übung sollte bereits um 9.00 Uhr erfolgen. Bei einer Entfernung von rd. 230 km hieß das für unsere Mitglieder extrem früh aufzustehen, denn bereits um 4.45 Uhr war der Treffpunkt in Bad Münder genannt. Eine Viertelstunde später ging es los.

Leider zeigte sich Petrus, was das Wetter betrifft, ziemlich launisch. Kurz nach unserer Ankunft auf dem Fliegerhorst in Schortens ( es wurde simuliert, dass ein Transportflieger der Bundeswehr Material und Fluggäste über tlw. extrem dicht bewachsenem Gebiet verloren hatte ) öffnete Petrus wirklich alle Schleusen und wir erlebten über Stunden wolkenbruchartige Regenfälle.

Schlimmer als wir waren allerdings die tlw. aufwändig durch das DRK Wilhelmshaven geschminkten Kollegen der BRH Rettungshundestaffel Wilhelmshaven/Friesland dran, die bereits frühzeitig im Gelände ausgelegt worden und angesichts des schlecht bis gar nicht ablaufenden Regenwassers sprichwörtlich gewässert wurden.

Etwa 30 Minuten, nachdem das erste Rettungshundeteam in die Suche gestartet war, erfolgte deshalb durch die Einsatzleitung der Abbruch der Übung. Die sich ständig weiter verschärfenden Witterungsverhältnisse ließen keine andere Entscheidung zu, ohne die Gesundheit der Freiwilligen nicht über Gebühr zu gefährden.

Nach dem vorzüglichen und reichlich bemessenen Mittagessen zeigte dann auch Petrus eine Einsicht und so konnten alle angereisten und hochmotivierten Teams in “Stationsarbeit” zeigen, was sie zu leisten in der Lage sind. Dabei waren neben Teamgeist auch praktische Kenntnisse gefragt, wobei auch der Nachwuchs praktische Erfahrungen sammeln konnte.

Gegen 18.30 Uhr konnte der Landesbeauftragte des Landes Niedersachsen, Günter Wielage, dann ein deutlich überwiegend positives Resümeé ziehen und alle Staffeln wieder nach Hause entlassen.

An dieser Stelle sei noch der ausrichtenden Staffel noch einmal deutlich für ihre Planungen und Ausführung der Übung gedankt. Wir haben selten so vorzüglich gespeist. Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken ließen wirklich keine Wünsche offen und dürften auch höchsten Ansprüchen gerecht geworden sein. Auch die Logistik und Einsatzleitung zeigten maximalen Einsatz.

 

Es ist geschafft – Wegfall der Hundesteuer für aktive und geprüfte Rettungshunde

Toll!

Wir haben es geschafft!

In nur gut 2 Monaten sind die Gremien der Stadt Bad Münder, auf Antrag der CDU Ratsfraktion, zu dem Ergebnis gekommen, aktive und geprüfte Rettungshunde künftig zu 100% von der Hundesteuer zu befreien.

An dieser Stelle soll allerdings auch nicht verschwiegen werden, dass alle Fraktionen unserem Anliegen positiv gegenüber standen. Insofern gilt unser Dank natürlich auch allen Ratsfrauen und Ratsherren, den Fraktionsvorsitzenden der Fraktionen und selbstverständlich auch den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die für eine zeitnahe Umsetzung gesorgt haben.

So kann es weiter gehen!

Wegfall der Hundesteuer für Rettungshundler

Während Hundeführer der Bundeswehr, der Bundespolizei sowie der Landespolizeibehörden einen monatlichen Betrag von ihrem Dienstherrn erhalten, wenn sie den Diensthund mit nach Hause nehmen und zudem freie Heilfürsorge für den Hund genießen, bestreiten ehrenamtliche Rettungshundeführer sämtliche Kosten für ihre Hunde selbst.

Dazu gehört selbstverständlich auch die Hundesteuer, eine Kommunalsteuer, die bereits aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts resultiert und seinerzeit als Luxussteuer gedacht war. In der Muster-Gebührensatzung des Deutschen Städte- und Gemeindetages, die von den meisten Kommunen 1:1 übernommen wurde, sind Diensthunde der genannten Behörden zu 100% von der Hundesteuer befreit. Gleiches gilt übrigens auch für Blinden- und Assistenzhunde.

Rettungshunde werden im Gegensatz dazu in den meisten Kommunen noch zu 100% zur Hundesteuer veranlagt.

Für uns, als Rettungshundestaffel, ist diese Ungleichbehandlung nicht nachvollziehbar. Wobei es uns nicht darum geht, dass Dienst-, Assistenz- oder gar Blindenhunde zur Hundesteuer veranlagt werden. Das sei, zur Klarstellung gesagt.

Aber Rettungshundeführer verbringen nicht nur einen Großteil ihrer Freizeit ehrenamtlich mit ihren Hunden ( im Regelfall wird etwa 2-3 mal pro Woche für 2-4 Stunden trainiert ), sie stehen auch im Einsatzfall kostenlos und rund um die Uhr zur Verfügung. Dass für An- und Abfahrten, Fahrzeugabnutzung, Ausrüstung, Impfungen, Einsatzbekleidung ebenfalls Kosten anfallen, wird von vielen Ratspolitikern außer Acht gelassen.

Aus diesem Grunde setzen wir uns nachhaltig für den vollständigen Erlass der Hundesteuer für geprüfte Rettungshunde ein; als positive Würdigung des Ehrenamtes, die im übrigen auch bereits seit Jahren von den jeweils amtierenden Bundespräsidenten eingefordert wird.

17.30 Uhr Sat 1 Regional hat dieses Thema in einem Beitrag vom 11.04.2017 aufgegriffen und darüber berichtet.

Den Beitrag können Sie über nachfolgenden Link erreichen:

https://www.sat1regional.de/aktuell/article/rettungshundestaffel-aus-bad-muender-kaempft-gegen-hundesteuer-231148.html

 

 

Frühjahrsputz am 01.04.2017

“Alle Jahre wieder” hinterlassen Herbst und Winter ihre Spuren. Auch auf unserem Gelände. Und so “trommelte” der Staffelvorstand für den heutigen Tag wieder die Aktiven zusammen, um unser Vereinsgelände, unter großer Beteiligung, wieder “auf Hochglanz zu trimmen”, auch weil SAT1 Regional sich für den 05.04.2017 angekündigt hat.

Nicht nur mit hochprofessionellem Equipment wurde unser Übungsplatz geebnet belüftet

An vielen Stellen wurde auch Hand angelegt, altes Laub zusammengekehrt und auf dem Komposthaufen entsorgt..

Beete wurden “entkrautet” und neu “angelegt”

Brennholz gestapelt

gereinigt,

Klar ist, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, denn gemeinsame Mahlzeiten stärken nicht nur die Hungrigen, sondern auch den Gemeinschaftssinn.

Gemeinschaftsübung im Rasti-Land

Das Leben in einer Rettungshundestaffel ist wesentlich geprägt durch Regelmäßigkeit und Wiederholungen. Klar ist, dass wir versuchen, unsere Hunde auch außerhalb des gewohnten Übungsgeländes, zu trainieren, sowohl in reizarmer als auch in reizvoller Umgebung, um ihre Konzentrationsfähigkeit auf das Wesentliche zu trainieren und zu steigern.

Am 11.03. waren wir, kurz vor der offiziellen Saisoneröffnung,  wieder zu Gast im Rasti-Land, einem Vergnügungspark, der sich speziell den Anforderungen und Bedürfnissen von Kindern widmet. Aber nicht nur für Kinder gibt es hier, Jahr für Jahr, neue Attraktione. Auch unsere Hunde fühlen sich hier sehr wohl, weil es so viel zu entdecken gibt.

Teilen ist ein ganz wesentlicher Bestandteil des Lebens in der Rettungshundestaffel. Und so haben wir die Möglichkeit, im Rasti-Land zu trainieren, gern mit den BRH Rettungshundestaffeln Göttingen, Werra-Meißner-Kreis, Dreiländereck und Hannover-West geteilt. Hunde und Hundehalter dabei zahlreiche neue Eindrücke und Erkenntnisse gesammelt.

Der Betreiber Familie Ratzke sei an dieser Stelle ganz besonders gedankt, dass sie uns, Jahr für Jahr, diese Möglichkeit eröffnet.

 

Erste Hilfe Mensch am 04.03.2017

Am 04.03. haben wir turnusgemäß, in den Räumlichkeiten unseres Vereinsheims, wieder unsere Kenntnisse der Erste Hilfe aufgefrischt..

Neben zahlreichen Themen stand natürlich auch dieses Mal wieder die Herz-Lungen-Wiederbelebung im Mittelpunkt des Interesses, um damit Menschen in Situationen, in die wir hoffentlich nicht geraten werden, kompetente Hilfe zuteil werden zu lassen.

 

Spende zum weiteren Ausbau unseres Multifunktions-Einsatzfahrzeuges

Am gestrigen 1. Februar 2017 erhielten wir dankenswerterweise einen Scheck in Höhe von 2.500,00 € b0bab0b4-3278-41e4-8d8d-0707435941e5von der BUFUST Stiftung, Hannover, die aus der Buchführungs- und Steuerstelle der Ärzte-, Zahnärzte- und Tierärzteschaft hervorgegangen ist.

Stiftungszweck ist Hilfe für Helfer in Human-, Zahn- und Tiermedizin.

Wir freuen uns sehr, dass uns der Stiftungsvorstand unser  Vorhaben als förderungswürdig eingestuft hat.

Neben der “Zahnmobil-Hilfe mit Biss”, “Medinetz”, “KrAssUnArtig” und der “Aids-Hilfe Hildesheim” gehören wir damit zu den ausgesuchten Helfern, deren ehrenamtliche Arbeit auf diese Weise unterstützt wird.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Stiftungsvorstand!

“Spenden sind DER wichtige Baustein, um unsere ausschließlich ehrenamtliche Arbeit zu finanzieren, da wir keine Förderung durch die öffentliche Hand erhalten. An 365 Tagen im Jahr bieten wir kostenfrei unsere Unterstützung an, wenn es darum geht, verlorengegangene Personen wieder aufzufinden”, resümiert Rüdiger Lohmann, unser 1. Vorsitzender und seit Gründung der Staffel dabei.

Einsatz Personensuche in Salzhemmendorf

Wir hatten heute einen gemeinsamen Einsatz mit den Staffeln

  • BRH Dreiländereck – Holzminden e.V.
  • JUH Staffel Holzminden
  • JUH Staffel Hannover-Wasserturm
  • DRK Region Hannover.
    Die vermisste Person wurde unversehrt aufgefunden. Wir freuen uns mit dem erfolgreichen Team.
    Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit.

Karte / Kompass am 24. und 25. Februar 2017

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Am 18. und 19. Februar haben sich die Mitglieder der BRH Rettungshundestaffel Weserbergland sich einer (Wiederholungs-)Schulung im Bereich Karte/Kompass gestellt. Wobei das am ersten Schulungstag in der Theorie Erlernte am zweiten Schulungstag durch die Mitglieder praktisch angewendet wurde.

Außerdem erfolgte eine erste Einweisung in den Umgang mit dem digitalen BOS Funk. Neben zahlreichen theoretischen Informationen gab es auch eine praktische Übung.

Durch regelmäßige Schulungen eröffnen wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, sich jederzeit, auch ohne Unterstützung durch GPS Geräte, orientieren und die eigene Position ermitteln und an den Zugführer bzw. die Einsatzleitung weitergeben zu können, damit die Rettungskette einwandfrei funktioniert.